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So könnte eine KI unterstützte Zukunft aussehen, wenn wir auf einen Artikel stoßen. Was aber ist KI genau? Künstliche Intelligenz ist der Überbegriff für ein System, bei dem Maschinen menschenähnliche Leistungen erbringen. Sie lernen, urteilen und lösen Probleme ohne unser Eingreifen. Doch wie lernen Maschinen eigentlich dazu? Sie werden mit Daten gefüttert. Entweder in Tabellenform oder als Text, Bild oder Sprache. Und wenn sie erstmal gelernt haben, sind sie zu vielen Dingen fähig. Wir haben einige Beispiele für euch.

Wahre Wahrsagerei

Stellt euch vor, der Postbote klingelt an eurer Haustür. Er begrüßt euch mit den Worten: „Guten Tag, hier ist Ihr neues Fernsehgerät.“ Leicht verwirrt antwortet ihr, dass ihr nichts bestellt habt. Aber wie es der Zufall so will, hat euer alter Fernseher vor einigen Tagen den Geist aufgegeben. Eure letzte Internetsuche nach neuen Fernsehern hat dazu geführt, dass ein bekannter Onlineversandhändler dieser Infos erhalten hat – und euch anhand dieser Daten einen neuen Flachbildschirm vor die Haustür liefert. Jetzt könnt ihr entscheiden, ob ihr das Paket annehmt oder wieder zurückschickt. Dieses Verfahren nennt sich „Predictive Shipping“ und wurde bereits als Patent angemeldet. Kurz gesagt, auf Basis von Daten werden unsere zukünftigen Handlungen prognostiziert und es wird darauf entsprechend reagiert. Wer jetzt an den Film „Minority Report“ denkt, der liegt gar nicht einmal so falsch.

KI – der Superpolizist

In dem besagten Film geht es darum, mithilfe einer Künstlichen Intelligenz Straftaten vorauszusagen und diese zu unterbinden, bevor sie überhaupt passieren. Eine sehr kontroverse Vorstellung von Recht und Ordnung. Aber dieser Gedanke ist bereits Realität. Die „Future Attribute Screening Technology“ ist ein 2011 von Homeland Security entwickeltes Programm, welches anhand von psychologischen und physiologischen Indikatoren unlautere Absichten einer Straftat erkennen soll. Dafür wertet es Kriterien wie Geschlecht, Alter, Atemfrequenz und Herzschlag aus.

KI Weltmeister im Brettspiel GO

Auch am Brett hat KI bereits ihren Platz eingenommen. 1997 wurde der damalige Schachweltmeister während eines Turniers von einem Computer mithilfe reiner Rechenleistung geschlagen. Richtig interessant wurde es aber im Jahr 2011, als eine Software den GO-Ausnahmespieler Lee Sedol mit vier zu eins besiegte. GO ist ein wesentlich komplexeres Spiel als Schach und galt lange Zeit als kaum programmierbares Computerspiel. Doch diese KI hat, anders als bei einer Schachsimulation, neue Spielzüge von selbst entdeckt und Zugkombinationen entwickelt, die noch kein Mensch zuvor gesehen hat.

Wer aber entwickelt jetzt solche Systeme, die eines Tages „besser“ sein sollen als wir Menschen?

Das Schweizer Start-Up NNAISENSE

Es gilt als weltweit führend im Bereich der Künstlichen Intelligenz-Forschung. Sein großes Ziel ist es, neuronale Netzwerklösungen zu entwickeln, die die menschliche Wahrnehmung übertreffen. In Zukunft kann die selbstlernende KI für alle erdenklichen Automatisierungsprozesse in der Industrie eingesetzt werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, nutzt NNAISENSE SCHOTT Spezialglas als Anwendungsgebiet.

Wir wären aber nicht SCHOTT CERAN®, wenn wir nicht auch einen Blick in die Zukunft der Küchen werfen würden.

KI in der Küche

Auch hier bietet der Bereich Künstliche Intelligenz viele Möglichkeiten. Einige Haushaltsgerätehersteller sind bereits so weit, dass der Kunde nicht mehr das Gerät erlernen muss, sondern umgekehrt – das Gerät lernt seinen Nutzer mit der Zeit immer besser kennen und passt sich so an unsere Vorlieben und Gewohnheiten an. Doch können KIs auch von selbst und ohne Geschmackssinn auf kreative und neue Rezepte kommen? Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben Hunderte Rezepte mit KI-Codes verbunden. Das Ergebnis war die KI Strono. Jedoch hat Strono trotz ihres kulinarischen Wissens eher unappetitliche Rezepte zum Vorschein gebracht. Nach leichten Optimierungen kamen dann doch noch ein paar interessante und durchaus leckere Kreationen heraus. Zum Beispiel eine Pizza mit Blaubeeren, Spinat und Feta oder eine mit italienischer Wurst, Garnelen und Marmelade.

Wer gern wissen will, wie ein mögliches Zukunftsszenario einer weiterentwickelten KI in der Küche aussehen könnte, der darf sich auf unsere nächste SiFi-Kurzgeschichte „Es wird einmal …“ freuen.

Titelbild © Franki Chamaki on Unsplash

 

 

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