Die Erde sagt Danke für diese Innovationen

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Wie können wir alle verantwortungsvoller mit unseren Ressourcen umgehen? Drei Designer haben auf diese Frage ganz eigene überraschende Antworten gefunden. Hier erfahrt ihr, wie wir in Zukunft eine Trinkflasche ohne schlechtes Gewissen wegwerfen können, wie saubere Energie für Laptops und Smartphones ganz einfach auf dem Arbeitstisch generiert wird und wie jede Wand zu einem Windkraftwerk wird.

 

Die biologisch abbaubare Wasserflasche

„Warum nutzen wir Material, das hunderte Jahre benötigt, um von der Natur zersetzt zu werden, wenn wir nur einmal daraus trinken und es dann wegwerfen?“ Diese Frage stellte sich Ari Jónsson, Produktdesign Student an der Island Academy of Arts. Er machte sich auf die Suche nach einem Ersatz für Plastik. Nach einer Testphase mit verschiedenen Materialien stieß er auf eine Pulverform von Agar, welche aus Algen gewonnen wird. Mischt man das Pulver mit Wasser, entsteht eine geleeartige Substanz. Jónsson erhitzt das Material nach und nach und füllt es in eine flaschenartige Form. In einem Eisbad wird diese zum Rotieren gebracht, bis die Flüssigkeit im Inneren die Form einer Flasche angenommen hat. Nach kurzer Zeit kann er die Algenflasche aus der Form nehmen. So lange die Algenflasche mit Wasser gefüllt ist, behält sie ihre Form. Ist sie aber leer, fängt sie schon an sich zu zersetzen. Wer mag, kann dann noch einen Bissen von der Flasche nehmen, schließlich besteht sie zu 100% aus essbaren Naturstoffen. (© www.arijons.com)

 

Ein Schreibtisch als Energiequelle

Viele von Euch haben am Schreibtisch ein Ladegerät für ihr Handy oder iPad. Der holländischen Designerin Marjan van Aubel war das aber nicht genug. Warum kann nicht der Schreibtisch selbst die Energiequelle sein? Ihr Current Table verfügt über eine transparente orangefarbene Glasoberfläche und ist mit zwei USB-Ladestationen ausgestattet. Jede USB-Station ist mit Solarmodulen in der Glasoberfläche verbunden, die rund zwei Stunden benötigen, um ein iPad oder das Handy zu laden. Anders als herkömmliche Solarzellen benötigen die Zellen im Energietisch kein direktes Sonnenlicht. Das Glas ist mit einem photosensitiven Mittel aus natürlichen Pigmenten gefärbt. Die gefärbten Zellen nutzen das Prinzip der Photosynthese und holen so das Optimum selbst aus diffusem Licht heraus. Geht es nach Marjan van Aubel, können wir den Tisch bald in Bibliotheken, Restaurants oder Coffeeshops nutzen. (© www.marjanvanaubel.com)

 

Hier flattert Energie rein

Charlotte Slingsby kommt aus Südafrika, wo immer wieder Strom-Blackouts das öffentliche Leben lahmlegen. Auf der Suche nach einer Lösung für dieses Problem erfand sie eine ganz neue Art, Energie aus Wind zu gewinnen. Moya Power ist ein halbtransparentes Material, das kleine Mengen Wind zur Stromerzeugung erntet. Dabei bewegen sich bei vorbeiwehendem Wind flexible, dünne Folien aus Polyvinylidenfluorid. Durch den piezoelektrischen Effekt generieren sie Energie, die in einer Batterie gespeichert wird. Deckt das Material eine große Fläche ab, kann so eine signifikante Menge Strom erzeugt werden. Moya Power ist günstig in der Herstellung und kann durch seine Flexibilität quasi überall angebracht werden. Zum Beispiel an Gebäuden oder Brücken – oder auch in einem U-Bahn Tunnel. Eben überall da, wo Bewegung in der Luft ist. (© www.rca.ac.uk/students/charlotte-slingsby/)

Kommentare

  1. Pharmagut

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