Internet of Things, FUSICS und andere smarte Sachen

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Der Kühlschrank bestellt Milch und frisches Gemüse, das Kochfeld wird akustisch zum Leben erweckt, der Backofen kann per App von überall aus eingeschaltet werden – smarte Küchen sind seit einiger Zeit auf der Überholspur. Der Grund für diese rasante Fahrt nach vorne ist IoT. Damit können unsere Geräte miteinander kommunizieren. Und so wird auch unsere Vision, der FUSICS Table immer mehr zur Realität.

Aber was bedeutet nun IoT? Wer kann es nutzen? Wozu kann es genutzt werden? Und wohin steuern wir damit in Zukunft? Fragen über Fragen – für die wir ein paar Antworten haben.

Was bedeutet Internet of Things?

Gewöhnliche Gegenstände werden mit Mikrochips versehen und sind so über das Internet mit anderen, „smarten“ Gegenständen verknüpft. Das Besondere: Die Gegenstände koordinieren sich und kommunizieren dabei ohne menschlichen Eingriff. IoT stellt dabei die Architektur und Infrastruktur des Geräte-Netzwerks sicher. Für den einen scheint diese Vorstellung ganz schön „spooky“ zu sein. Für den anderen eine spannende und neue Ära unseres Zeitalters

Wer oder was kann IoT nutzen und wozu?

Egal ob im privaten, im geschäftlichen Bereich oder sogar für ganze Städte, das Internet der Dinge breitet sich aus und vernetzt alles miteinander.So ziemlich jeder kann davon profitieren. Konkret heißt das, dass zum Beispiel der Kühlschrank sagt, welche Lebensmittel nachgekauft werden sollen oder ob die Frühstücksmilch schon abgelaufen ist.

Im Winter aktivieren sich Heizungen automatisch, bevor der Nutzer überhaupt seine Wohnung oder Haus betritt, so dass es angenehm warm ist.

Interessant wird es aber auch für Firmen und deren Prozesse. Technische Anlagen und Maschinen sind miteinander verbunden und können, ganz ohne menschlicher Hilfe, die Bearbeitung und Fertigung diverser Produkte durchführen. Vorreiter ist dabei die Logistikbranche, die schon seit geraumer Zeit ihre Warenlogistikprozesse mit der Implementierung von IoT effizienter und intelligenter gestaltet.

Die Kommunikation unter den Maschinen geht sogar so weit, dass sie eigene Mängel und Schäden ihrer Einzelteile erkennen und die Informationen an eine Leitstelle übermitteln. Diese ordert, wieder ganz ohne menschlichen Eingriff, neue Ersatzteile und schont die leicht lädierte Maschine. Der Ausbau der beschädigten Ersatzteile muss jedoch noch von Menschenhand durchgeführt werden. Genauso wie der Einbau.

Auf urbaner Ebene kann das IoT die Stromerzeugung, -verteilung sowie den Stromverbrauch und deren Messung exakt steuern und dadurch optimal verteilen. IoT findet aber auch in anderen Bereichen Anschluss: Wasserleitungen, Parkuhren oder auch Ampelsysteme werden immer smarter. Die Ampeln der Zukunft zum Beispiel werden sich nach der aktuellen Verkehrslage richten und so zähen Verkehr flüssiger gestalten können. Komplett eigenständig versteht sich. Blicken wir aber wieder in die Küchen der Zukunft. Denn dort ist IoT bereits ein gern gesehener Gast.

Das Smartphone ist der neue Kochlöffel

Der WeMo Crock Pot ist mit Bluetooth und WiFi ausgestattet. Das sind die wichtigsten Ingredienzien für ein herrlich saftiges Ergebnis. Mithilfe des Smartphones verliert man bei Gulasch, Ragout und Co. nie den Überblick. Noch smarter wird es dann bei den Salzstreuern. Diese sind sogar mit der bekannten Sprachassistentin Alexa gekoppelt. Er bzw. sie versteht dann ganze Sätze wie: „Einen Teelöffel Salz, bitte.“ Der Salzstreuer entlässt im Anschluss die exakte Menge in ein Schubfach.

Eine spannende Entwicklung – über die wir euch am Laufenden halten werden. Bald geht es weiter.

Titelbild © James Pond on Unsplash
Weitere Bilder ©  Alexandru Acea on UnsplashLloyd Dirks on Unsplash

 

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