Neues von der CeBit Hannover

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Ende März fand die CeBit in Hannover mit über 3.000 Ausstellern statt – Zeit also, mal einen Blick in die Zukunft zu werfen. Rund um die Küche, das Zuhause und die Gastronomie haben wir ein paar spannende Innovationen entdeckt, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Dirror – der Spiegel für das digitale Leben

Spieglein, Spieglein an der Wand, sag mir doch wie war das mit dem Schmand? Ja, dieser Spiegel kann mehr als normale Spiegel. Mit über 600.000 Apps zaubert er nicht nur das aktuelle Rezept beim Kochen auf das Display, sondern liefert darüber hinaus auch den Wetterbericht, die Uhrzeit, die Lieblings-TV-Sendung und die Social Media-Dienste. Und wer nach dem Essen das Gefühl hat, mal wieder ein bisschen Sport treiben zu wollen, der kann mit dem Spiegel auch das Fitnessprogramm in Angriff nehmen. Alles aufzuzählen, was dieser Hightech-Spiegel mit Hochleistungsrechner mit Full HD Multi-Touch Display und 4-Kern-Prozessor mit Sprachsteuerung, Wifi und Bluetooth noch alles kann, würde aber den Rahmen sprengen – darum findet ihr hier mehr Infos dazu. Bilder © DIRROR

Flippy hat ein Händchen für Burger

Vielleicht kann sich der ein oder andere von euch noch an den Moley Kitchen Robotic erinnern? (Hier gehts zum Artikel) Mit Flippy wurde da auf jeden Fall im wahrsten Sinne des Wortes noch eine Schippe drauf gelegt. Denn diese Roboterarme sind dafür gemacht, dein Burger-Patty auf den Punkt zu braten. Mit einer Kamera überblickt er die Grillplatte und die Temperaturen und wendet die Patties selbstständig. Er röstet dazu auch die Burgerbrötchen und legt die Frikadellen darauf. Was er aber noch nicht kann, ist Sauce und Salat verteilen – dafür werden die helfenden Hände der Angestellten gebraucht – ganz ersetzen kann er den Job in der Küche also nicht. Der Hersteller wirbt vielmehr damit, dass die Angestellten sich nicht mehr vor die gefährliche und heiße Grillplatte stellen müssen und Flippy ihnen gerne die monotone Arbeit abnimmt. In der Restaurantkette Caliburger in Kalifornien kommt Flippy bereits zum Einsatz. Bleibt abzuwarten, ob er sich auch bei uns durchsetzen kann. Bilder © Miso Robotics

Wenn’s noch ein bisschen weniger Wartezeit sein darf: Quick Orders

Bei dieser App dreht sich alles um die Optimierung der Bestellprozesse in Restaurants. Über einen QR-Code des Restaurants gelangt man automatisch zur Menüauswahl, kann sich in Ruhe überlegen, was man essen möchte und die Bestellung digital an den Kellner schicken, der diese nach Überprüfung direkt in die Küche weiterleitet (s. linke Graphik). Damit werden die Wartezeiten verkürzt und der ganze Prozess soll effizienter werden. Auf den persönlichen Kontakt mit dem Kellner muss man aber nicht verzichten, denn der bringt einem anschließend gerne das Essen an den Tisch. Eigentlich eine schöne Idee, oder? Bilder © Quick Orders 

Für jeden Geschmack das passende: VR-Radio für die Küche

Bei Musik gibt es wahrscheinlich genauso viele unterschiedliche Geschmäcker wie beim Essen. Da ist es schon sehr praktisch ein Radio zu haben, das einem die Wahl aus über 15.000 Webradio-Sendern lässt oder eigene MP3 abspielt. Passend zum Coq au Vin, kann man sich mit den passenden Chansons gleich die richtige Atmosphäre in die Küche zaubern. Bei der Auswahl hilft eine Sortierung nach Sprache, Genre oder auch Musikstil. Steuern lässt sich das Radio ganz einfach per App oder mitgelieferter Fernbedienung. Einfach aufdrehen und den Kochlöffel schwingen. Bilder © Pearl

 

 

 

3 Kommentare zu “Neues von der CeBit Hannover

  1. Günther Klages

    Den „Spiegel“ habe ich schon mal in einem Fernsehbeitrag gesehen. Aus meiner Sicht deutlich zu teuer, bzw. für den Preis nicht leistungsfähig genug. mit einem Tablet und einem stylischen Halter dazu ist man aus meiner Sicht besser bedient.
    Der Paddywender ist vielleicht etwas für die Systemgastronomie, sollte mein favorisierter Burgerbräter in seinem Laden so ein Ding anstatt Koch nutzen verliert er auf jedem Fall einen Kunden.
    Die App würde ich durch freies WLAN ersetzen, Tisch auf der Anmeldeseite eintragen und ich habe direkt die Möglichkeit Speise- und Getränkekarten für Bestellungen zu nutzen, mache ich davon kein Gebrauch kommt eine Bedienung und beim Warten aufs Essen kann ich der Welt mitteilen in welchem Restaurant ich sitze, was ich bestelle und nehme hinterher gleich noch eine Bewertung vor.

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  2. Günther Klages

    Ich habe übrigens die ganze Zeit überlegt, ob die Bezeichnung „CeBit“ wirklich die Richtige ist. Ich gehe mal davon aus, dass ihr eigentlich die GastroVision meint.

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  3. SCHOTT CERAN®

    Hallo Günther,
    wir meinten die „CeBit“, es hatte sich aber ein kleiner Fehler bei der Messestadt eingeschlichen. Natürlich fand die CeBit auch dieses Mal in Hannover statt?.

    Liebe Grüße vom SCHOTT CERAN® Social Media-Team!

    Antwort

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