Reine Topfsache

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Ein Küchenklassiker

Einen „Kochhafen“ gibt es in jeder Küche. Und bestimmt auch mehr als einen. Vielen eher unter der Bezeichnung „Topf“ bekannt. Töpfe gehören seit Jahrhunderten von Jahren zum Kochen dazu. Während sie heute eher aus Metall bestehen wurden sie früher aus Keramik gefertigt – eine Tradition, die sich im Römertopf bis heute gehalten hat.

Für jeden Topf …

Dabei sieht das Material nicht nur anders aus, es verändert auch das Kocherlebnis. 80% der verkauften Töpfe sind aus Edelstahl – weil sie universell einsetzbar und besonders geeignet sind, wenn man nicht zu viel Zeit am Herd verbringen möchte. Für das Garen, Braten und Schmoren allerdings eignen sich am besten gusseiserne Töpfe. Kupfertöpfe sind gut für die Saucenzubereitung. Und alle, die gerne mit wenig Öl und Fett kochen, greifen zu beschichtetem Kochgeschirr. Aber Achtung: Diese Töpfe sind sehr empfindlich und brauchen besondere Pflege.

Achtete in jedem Fall darauf, dass der Boden ausreichend dick ist. Und er muss leicht konkav sein, da er sich bei Wärme noch ausdehnt und dann plan auf der Kochfläche liegt.

… findet sich ein Deckel.

Auch der Deckel kann über einen guten Topf entscheiden. Schließt der Deckel nicht perfekt ab, kann wertvolle Energie verloren gehen. Ob Glas- oder Keramikdeckel – beide sind im Grunde gleich gut. Bei Glasdeckeln kann man allerdings beobachten, wie der Kochvorgang vorangeht, dafür sind Metalldeckel robuster.

Passend für jeden Herd.

Selbst der Herd hat bei der Wahl des Topfes ein Wort mitzureden.

Mit der Erfindung der elektrischen Herde kamen die Töpfe mit plangedrehten Böden, die eine bessere Wärmeübertragung zwischen Kochplatte und Kochtopf gewährleisten. Durch die Entwicklung der Induktionsherde mussten Töpfe ferromagnetisch sein. Sprich – sich magnetisieren lassen. Einmal ausprobieren? Einfach einen Magneten an den Topfboden halten. Gasherde sind ein gutes Revier für alle Töpfe. Allerdings solltet ihr hier keine zu kleinen Kochtöpfe verwenden, da sonst die Flammen an den Seiten hochschlagen. Das gilt aber auch für die anderen Heiztechnologien. Ein Topf, der zu groß oder klein für die Kochzone ist, verschwendet nur Energie.

SCHOTT CERAN® Glaskeramik-Kochflächen sind für alle Heizarten geeignet. Aber auch sie haben spezielle Bedürfnisse: Edelstahl und Emaille sind okay, Töpfe aus Aluminium und Kupfer jedoch können sichtbare Spuren hinterlassen. Diese bitte nicht verwenden. Noch mehr Details zu den Töpfen findet ihr übrigens hier.

Passend für jeden Geschmack.

Zeit, sich einmal die verschiedenen Topf-Formen anzusehen.

Bratentopf: Ein flacher Topf, der sich ideal zum Schmoren eignet. Nach dem Braten kann man hier Fleisch ablöschen und bei niedriger Temperatur garen lassen – wahlweise auf dem Herd oder im Backofen.

Fleischtopf: Ein mittelgroßer Topf, geeignet für größere Mengen, vor allem Eintöpfe. Großvolumiges Gemüse kann man hier sehr gut blanchieren und auch Suppen kann man mit diesem Topf super vorbereiten.

Gemüsetopf: Hoher Topf für Familienportionen. Ideal zur Zubereitung von Fleisch und Geflügel, aber auch für Suppen oder zum Spaghetti kochen.

Dämpfereinsatz: Diese sind gelocht und haben denselben Durchmesser wie die dazu gehörigen Töpfe (meist Fleischtopf-Größe). Im Topf wird Flüssigkeit zum Kochen gebracht, im aufsteigenden Dampf garen dann Gemüse, Fisch und Geflügel.

Stielkasserolle: Der kleine Topf mit langem Stiel eignet sich ideal zum Abgießen und für die Zubereitung von Saucen oder auch Milch.

Schnellkochtopf: Für alle, die es eilig haben. Luft- und wasserdicht verschlossen ergibt sich ein hoher Wasserdampfdruck, in dem die Gerichte schneller garen.

Spargeltopf: Wie es der Name schon sagt: ein spezieller Topf, um Spargel zu kochen.

Pfanne: Der Vollständigkeit halber möchten wir sie nicht unerwähnt lassen. Edelstahl-Pfannen eigenen sich perfekt für scharfes Anbraten von Fleisch. Eine Bratpfanne mit Stiel passt gut auf den Herd, eine Servierpfanne mit seitlichen Griffen in den Backofen.

 

 

Kommentare

  1. Günther Klages

    Der Hinweis auf die Töpfe aus Aluminium und Kupfer hat mir auf jedem Fall geholfen. Betrifft das auch Alugusstöpfe wie z.B. bei Töpfen von Berndes?

    Antwort

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